WARUM ZUSAMMENRÜCKEN …

Warum zusammenrücken jetzt so wichtig ist.

 

Egal wie intro- oder extrovertiert wir sein mögen. Wir Menschen sind in unserem Kern alle soziale Wesen. Das bedeutet, dass uns der Austausch und das miteinander sein in der Regel stärkt, motiviert und inspiriert.

 

Neben unseren inneren Kraftquellen
sind gesunde menschliche Beziehungen
ein wichtiges Fundament für
unsere mentale, emotionale und ja,
auch körperliche Gesundheit.

 

Was aber passiert, wenn unsere Beziehungen nicht gesund sind?
Wenn sie uns Kraft rauben, statt sie in uns sprudeln zu lassen.
Wenn sie uns spalten, anstatt uns zusammenzubringen. 

 

Was wir gerade gesellschaftlich erleben geht an unser Fundament. Menschen sind und werden gegeneinander aufgebracht. Die gegenwärtige gesellschaftliche Spaltung schafft es thematisch sogar in die Massenmedien, wenn auch leider viel zu oft dazu missbraucht, um noch mehr Zwietracht zu schüren. Die meisten Menschen sind verwirrt, müde und fühlen sich zunehmend krank und belastet. Wir verstehen gesellschaftlich aus verschiedensten Gründen die Welt nicht mehr und bei einem gefährlich großen Anteil an Menschen, macht sich ein tief empfundenes Gefühl von Sinnlosigkeit breit. 

 

Was wir aber doch im Grunde wollen ist Frieden.

 

In Ruhe unser Leben leben dürfen. Mit unseren Lieben zusammensein, mit Gleichgesinnten gute Gespräche führen, gemeinsam lachen, reflektieren und interagieren. Und davon sollten wir uns auch nicht abbringen lassen. Von niemandem. Und selbst wenn VorOrt-Begegnungen nicht möglich sind (aufgrund von räumlicher Entfernung oder weil sie politisch unterbunden werden), so haben wir doch vor allem auch in den letzten 1,5 Jahren gelernt, dass Nähe auch über digitale Wege möglich ist. 

Und wirkliche Nähe bringt Wohlbefinden. Es bestärkt uns darin, dass wir nicht einsame Wesen sind. Das gilt vor allem für diejenigen, die sich in ihrem eigenen Umfeld sehr fremd fühlen. Gesunde Beziehungen schenken Energie und Kraft, Motivation und auch den benötigten Antrieb, um wichtige Dinge in unserem Leben anzugehen.  

Und ja, manchmal auch um Stellung zu beziehen.

 

Wie geht es mir gerade mit der aktuellen Situation – ganz gleich ob persönlich oder gesellschaftlich? 

Wie fühle ich wirklich?
Wo bin ich kritisch?
Was ist mir wichtig?
Was ist für mich stimmig, was aber nicht?
Wo möchte ich mehr zuhören und lernen?
Und wo habe ich konstruktiv etwas zu sagen?
Wo kann ich wirklich aus dem Herzen leben und auch sprechen?
Wo fühle ich mich sicher aufgehoben?

 

In diesem Monat rufen wir
zur Vernetzung untereinander auf.

Um wirklichen Frieden zu stiften.

 

Um uns auf die Gemeinschaft die wir sind zu besinnen, statt weiter der Spaltung zu folgen. Eine liebevolle, echte eine friedliche Einheit zu bilden, statt uns ausgrenzen zu lassen.

 

Wir rufen auf, einander zu fühlen.

 

Wir rufen dazu auf, einander wirklich zuzuhören. Wir ermutigen dazu, echte Gemeinschaft zu kultivieren, um sie vielleicht auch dort vorzuleben, wo es Menschen gerade nicht möglich scheint.

Damit wir alle gesund bleiben. Damit wir alle soziale und fühlende Wesen bleiben. Damit wir Anker sein können, dort wo uns der Alltag zu überschwemmen droht. Damit wir konstruktiv und im Vertrauen bleiben. Damit wir begreifen, dass wir nicht einsame Individuen sind, sondern immer Teil eines Ganzen. 

 

Sonja Maria 09/2021

 

 


 

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