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Uns beschäftigen neue Geldsysteme sehr.

Schon lange fühlt sich das Prinzip des Geldes nach dem wir gesellschaftlich leben, für uns sehr eng an. Und vor allem nicht im Einklang mit den Werten, die wir in unserer eigenen Weltsicht integrieren möchten. 

Und das ist auch nicht verwunderlich. 

Historisch betrachtet ist Geld von Kaufleuten erdacht worden, um den Austausch von physisch messbaren Produkten (z.B. durch Stückzahl, Gewicht, Menge, Zeit, etc.) einfacher zu gestalten. Das war ihr Bedarf und nach diesem ist die Logik des Geldflusses entstanden. 

 

Was sie natürlich in ihre Logik nicht bedacht haben, war die immateriellen Güter mit einzubinden. Die heilerischen oder künstlerischen Bedürfnisse sind hier weitestgehend nicht mitgedacht worden.

Das führt unter anderem dazu, dass die meisten Künstler, Heiler, Pfleger und Menschen, deren Auftrag eben nicht materiell messbar ist, in diesem Geldsystem in seiner Grundlogik nicht eingeschlossen sind und somit auch nicht ihrem Wert entsprechend entlohnt werden konnten (und können). Weil das Gefühl dafür fehlt, was diese Arbeit denn wert ist. 

Irgendwann wird man sich darauf verstanden haben, dass diese Berufssparten wohl ‚die Armen‘ sind und ihre Arbeit entsprechend nicht erstrebenswert und auch nicht sonderlich monetär wertvoll ist. 

Dass dies nicht richtig sein kann, erleben wir in der heutigen weltlichen Situation. Uns fehlen viele wichtige Berufe wie Pfleger und Erzieher. Vielen Menschen geht die Lebensfreude verloren und sie brennen aus, weil sie sich an monetäre Werten und der (nicht ganz unberechtigten) Angst, dass eine mögliche kreative Berufung sie in den finanziellen Ruin bringen könnte, festhalten.

 

Warum wir gerade so weit ausschweifen?

Weil es wichtig ist zu verstehen, woher die heutige Geldlogik kommt und warum sie nicht richtig sein kann. 

 

Filiasophia setzt sich für ethische Werte ein.

Werte, die dem Mitgefühl, der Gemeinschaft, des einander Tragens dienen.

Werte die all diese Menschen schützen sollen, die sich sowohl in ihrem Alltag als auch darüber hinaus für die Neugestaltung dieser Welt einsetzen. Die an mehr glauben als diese stumpfe Version an Welt, die wir zur Zeit leben.

Und wir wollen diese Werte auch vorleben.    

 

Wir wissen, dass an dem Thema Geldsystem gerade immens gearbeitet wird und wir selbst haben auch für uns noch keine Lösung. 

Wir fühlen aber, dass ein schlichtes Kunde-Dienstleister-Verhältnis nicht das ist, was wir in der Welt bestärken möchten. Das ist auch nicht der Wert den wir in unserer Arbeit sehen.

Wir setzen auf Gemeinsamkeit. Auf gemeinsame Verantwortung, auf Kooperation und Transparenz. 

Wir sind hier um der Welt zu dienen. Um den Raum dafür zu schaffen braucht es auch, dass wir alle, die daran arbeiten ebenso monetär versorgt sind. 

Es wird hier sicherlich noch einiges zu lernen und auszuprobieren geben. Das Geldsystem mit all seinen Mustern, Glaubenssätzen, seiner Historie und Wunden ist sicherlich sehr komplex. Das werden wir auf unserer Seite auch nicht lösen können. 

Aber wir können Werte an die wir glauben leben und ausstrahlen. Und ein wichtiger Aspekt ist die Balance zwischen Geben und Nehmen. Wir geben viel. Das Bewusstsein haben wir. Und wir haben auch schon viel hingegeben, um jetzt die Welt unterstützen und ihre Entwicklung bereichern zu können. 

Wir vertrauen darauf, dass wir Menschen anziehen, die dieses erkennen und somit auch den damit verbundenen Wert und mit Freude unser Wirken unterstützen wollen. 

 


 

Wie stellen wir uns das also vor?

 

Wähle deinen Beitrag selbst

 

Wir starten damit, dass wir bei einigen Veranstaltungen unsere Fixkosten (z.B. durch Raummiete) transparent machen, sodass ihr wisst, welche Verbindlichkeiten wir auf unserer Seite eingehen und teilen sie durch die Mindestteilnehmer. Dies stellt dann den Mindestbeitrag dar.

Du als Teilnehmer entscheidest dann selbst, wieviel Du zusätzlich monetär beitragen möchtest. Und dabei ist alles in Ordnung. 

Der Mindestbeitrag unterstützt uns, die Veranstaltung möglich zu machen. Alles darüber hinaus hilft uns dabei, Filiasophia aufzubauen und natürlich auch dabei, uns den finanziellen Raum zu geben den es braucht, um Filiasophia weiter gestalten und am Leben halten zu können.

 

 

Bei unseren Online-Heilkreisen testen wir das bereits. Und es funktioniert gut. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alles messbar und mit den physischen Augen sichtbar ist. Es ist wichtig für uns alle, unseren Geist weiter zu öffnen und uns für mehr Möglichkeiten bereit zu halten. Es ist wichtig, die Arbeit dahinter zu sehen. Es ist auch wichtig, die Menschen dahinter zu sehen und wie sehr sie bereit sind zu geben um helfen zu können. 

 

Lasst uns gemeinsam dieses Thema neu denken.

Lasst uns gemeinsam fühlen, was uns richtig und wertvoll erscheint.

Lasst uns einander bestärken, um die Welt zu verändern, die uns so gerne beirren möchte.

Lasst uns einander darin unterstützen, wahrhaftig zu sein. 

 

Vielen Dank!

 

 

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