DINGE ENTSTEHEN LASSEN

 

Der größte Unterschied zwischen dem Leben, das uns üblicherweise in der Vergangenheit vorgelebt wurde und einem freien, bewussten Leben ist der veränderte Umgang mit Planbarkeit.

Während wir vorher bewusst oder unbewusst einen konkreten (Lebens-)Plan um Kopf  hatten (Job, Hochzeit, Haus, Kinder, Enkel, Rente, Tod) führt ein intuitives Leben dazu, dass wir erst einmal von diesen Plänen Abstand gewinnen dürfen.

Und dabei geht es weniger um Verzicht, sondern vielmehr darum, das ‚WIE‘ unsere Wünsche Gestalt annehmen unserer Intuition zu überlassen.

Natürlich können wir uns eine glückliche Liebesbeziehung wünschen. Wenn wir aber aufhören systematisch nach einem Partner zu suchen, lassen wir dem Leben die Chance, nicht nur uns einen stimmigen Menschen zu schicken, sondern vielmehr uns selber zu dem Menschen werden zu lassen, der eine glückliche Beziehung auch führen kann: ein Mensch, der sich von seinen emotionalen Altlasten befreit hat und auch bereit ist, dieses Glück zu  halten und in sich und in eine potenzielle Beziehung zu investieren.

Oder wir wünschen uns ein schönes Haus. Auch hier: wenn wir zwar aufmerksam bleiben, aber auch genug Raum haben, Dinge und auch Umstände geschehen zu lassen, werden wir zu dem genau richtigen Haus geführt, während wir uns sonst mit der vielleicht passendsten Option aus den Immobilienanzeigen begnügt hätten.

Wenn uns das reicht: gut. Die Frage dahinter ist auch letztendlich, ob man nur zufrieden oder glücklich sein möchte.
Wenn einem zufrieden genügt, dann ist eine halbwegs passende Option auch völlig ausreichend.

 

Wenn man aber nach dem Glück strebt,
so ist viel mehr Ausdauer, Vertrauen
und Hingabe gefragt. Verbunden mit dem Mut, halbwegs passende Optionen auch auszuschlagen.

 

Wenn wir in diesem Vertrauen bleiben, dass das Leben nur das Beste für uns will, dann öffnen wir uns für Wunder. Wir öffnen uns für die Dinge die perfekt auf uns zugeschnitten sind.

Und wir lassen sie entstehen. Schritt für Schritt. Baustein für Baustein. Wir werden zu Beobachtern und Augenzeugen dessen, was in unserem Leben Gestalt annehmen möchte.

 

 


 

 

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